Interkulturelle Öffnung in Mütter- und Familienzentren

Modellhafte Prozesse in Erding und Germering


Ziele und Inhalte

Sensibilisieren
Die eigenen kulturellen Prägungen werden wahrgenommen, reflektiert und in Relation zu anderen Kulturen gesetzt. Eigene Vorurteile und Stereotypen werden erkannt und die eigenen kulturellen Prägungen („Kulturbrille“) werden bewusst.

Verstehen
Kulturelle Verschiedenheit kann Stress erzeugen. Die Art und Weise, wie Menschen sich äußern und miteinander kommunizieren, hängt oft von der kulturellen Herkunft ab. Durch die Vermittlung unterschiedlicher Lebensrealitäten von Migranten werden kulturrelevante Kommunikationsweisen und Deutungsmuster vermittelt.

Handeln
Die eigenen Fähigkeiten der Teilnehmenden in kulturellen Überschneidungssituationen werden aufgezeigt und gestärkt. Aufbauend auf den bestehenden Kompetenzen werden neue Handlungsoptionen erarbeitet. Diese erworbenen Kompetenzen sollen in die zukünftige Arbeitspraxis umgesetzt werden.

Im Konkreten heißt dies:
Auseinandersetzung mit den eigenen kulturellen Prägungen; Reflexion der eigenen Kultur sowie eigener Stereotypen und Vorurteile; Informationen über verschiedene Aspekte von Migration und Einwanderung; Information zu Herkunftsländern – insbesondere hinsichtlich GUS und Islam; Umgang mit Fremdheit, Einstellungen und Haltungen; Aspekte interkultureller Kommunikation; Auseinandersetzung mit den Begriffen Identität, Vielfalt, Eigen- und Fremdzuschreibung; Strategien zur Umsetzung der Interkulturellen Öffnung